Foto: Kaiserin-Theophanu-Schule

Wir freuen uns über die Auszeichnung zur MINT- freundlichen Schule!!

 

https://mintzukunftschaffen.de/uber-2/

 

 

 

Unsere neuen 5er sind da!

 

 Seit Donnerstag, 30. August 2018, sind wir wieder komplett: Gegen 9.00 Uhr sah man lauter kleinere und größere Kinder mit bunten Rucksäcken zu unserer Aula laufen. Gemeinsam mit ihren Eltern freuten sie sich auf den ersten Schultag an der neuen – viel größeren – Schule. Hier wurden sie von ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern empfangen:

Frau Grabarz und Herrn Keller, 5a, Frau Brieden und Herrn Mohseni, 5b, Frau Hinzmann und Herrn Reiff, 5c, und Frau Huckstein und Herrn Fokken, 5d. Frau Grabarz hatte mit der 6a zwei kleine Lieder vorbereitet und dann machte Frau Wunsch, die Unterstufenkoordinatorin, aus der Not eine Tugend.

Angelehnt an unsere Baustellensituation verwandelte sie die nervigen herumhängenden Kabel und lauten Geräusche in die Metapher einer lebenslangen Baustelle des eigenen Selbst. Und daran bauen wir als Schule mit und helfen unseren Schülern sich selbst zu finden.

Auch Herr Schmitz, unser Schulleiter, betonte die Unterschiedlichkeit der Kinder und hieß sowohl die Freudigen, die Aufgeregten wie auch die Ängstlichen und Zögerlichen, mit einem Wort: alle neuen 5er herzlich willkommen! Wer jetzt noch Angst hatte, dem verging sie bestimmt schnell, als die Patinnen und Paten aus den 8. Klassen ihre Patenklassen auf die Bühne riefen und alle mit bunten Luftballons beschenkten.

 

 

Diese ließen dann alle gemeinsam auf dem Schulhof in den Himmel steigen. Riesiger Beifall für unsere „Kleinen“ von den anderen Klassen, die an den Fenstern standen oder auch auf den Schulhof gekommen waren. Wir freuen uns, dass ihr da seid und wünschen euch einen guten Start!

Eure KTS-Schulgemeinde

 

 

 

 

Die Zauberflöte – ein Märchen, das Seelen zum Klingen bringt

Ernst werden die Vorbeieilenden von den Augen der schwarz gekleideten jungen Menschen fixiert und lassen diese inne halten. Da stehen sie, verschränken teilweise die Arme, posieren und sind doch ganz bei sich – vom unteren Plakatrand schleichen sich Regenbogenfarben in die Strenge. Und daneben steht: Die Zauberflöte! Allein die Plakate müssten alle in die Aula locken – und wen es nicht am Dienstag (8. Mai, 18.00 Uhr) und am Mittwoch (9. Mai, 19.00 Uhr) zur KTS getrieben hat, hat eindeutig etwas verpasst!

Fünf grüne Stelen bilden das Bühnenbild, die von einem weichen Lichtschein umspült werden (zuständig dafür und gekonnt gemeistert: Fabian Kirion und Hana Laffargue), und davor versammeln sich die Stars der Plakate: Unsere Schüler der 6. und 7. Klasse – die „Kleine Theater-AG“, geleitet von Simone Schnurr, Benjamin Stolz und Gesa Buckmakowski. Alle haben eine Kazoo, so etwas wie eine Tröte aus Plastik, im Mund und tröten munter und gar nicht mal so unmelodiös das allseits bekannte Vogelfängermotiv von Mozarts „Zauberflöte“. Das sind dann auch die einzigen musikalischen Hinweise auf das berühmte Vorbild, wenn nicht noch Dominik Sladek nach der Pause auf der E-Gitarre schräg und cool die Arie der Königin der Nacht gegeben hätte. Aber wir haben es hier ja auch mit Theater zu tun und die munteren Spiele der Protagonisten lassen einen die fehlenden Töne schnell vergessen.
Denn das wilde Treiben rund um die Königin der Nacht (hervorragend majestätisch und fies und – nebenbei bemerkt - superkurzfristig eingesprungen: Katharina Rummenhöller) und Sarastro, den Herrscher über das Reich des Lichts (sehr präsent und in ihrer Würde eine Menschlichkeit ausstrahlend: Elisabeth Rummenhöller), der deren Tochter Pamina entführt hat (ganz ein schnoddriger Teeny, der sich wenig sagen lässt: Raihane Mafuema) nimmt sofort Fahrt auf. Inzwischen zeigt sich auf der Bühne ein doppelköpfiges Ungeheuer, das immer wieder zwischendrin auftreten wird und das Geschehen frech kommentiert, vorantreibt und ganze Passagen, wie die späteren Prüfungen des Liebespaares Tamino und Pamina erzählen wird. Ganz toll machen das die beiden Köpfe Lara Mahmood und Yunus Özdemir, die wie ein siamesisches Zwillingspärchen in einem
schwarzen T-Shirt mit daran applizierten bunten Tüllstreifen stecken. Hier zeigt sich schon die Genialität der schlichten und effektvollen Kostüme, die Elena Kerkhoff, eine Schülerin aus der 7d (!) und Ellen Möller gezaubert haben. Lediglich verschiedenfarbige Tüllstreifen machen aus den schwarz Gekleideten Charaktere: Sie sind als Umhang gestaltet (in Regenbogenfarben für den Vogelfänger Papageno), als Rock (herzzerreißend rosa für die Damen der Königin der Nacht), als Pumphose (in blau für den heldenhaften Retter Paminas Tamino und natürlich dann auch in Rockform für seine schicksalhaft mit ihm Verbundene), oder nur als Applikationen befestigt an den schwarzen Jeans und T-Shirts der Palastwachen oder der Knaben Lirum, Larum und Löffelstiel.
Mit solchen schlichten Einfällen punktet auch die Aufführung. Man sieht, dass hier mit den Kindern gearbeitet wurde: Jede Mimik, jede Gestik und jeder Gang sitzt und so wird die dunkle Bühne ein Wald, den Tamino, der herzergreifend von Tekin Dikbas, als wahrhaft Liebender, den nichts aufhalten kann, gespielt wird und seinem Gefährten Papageno, den Paula Simon gibt und in seiner ganzen tollpatschigen Liebenswürdigkeit zeigt und lustvoll ausspielt, durchquert werden muss. Zuerst aber musste Tamino noch von dem erwähnten Ungeheuer angegriffen und dann schleunigst von den drei Damen Begonia (resolut und tough: Emilia Gebhard), Amaryllis (gewitzt und schlagfertig: Alanur Salrar) und Petunia (liebreizend und bestimmend: Ida Hentschel) gerettet werden. Denn trotz der blumigen Namen und der zarten Kostüme erweisen sich die drei Schlossdamen als schlagkräftige Truppe, die sich der dunklen Gestalten im Reich der Königin der Nacht zu erwehren weiß. Sie geben den beiden Helden, Papageno eher widerstrebend, auch den Auftrag, die Tochter Pamina zurückzuholen.
Zum Glück stehen ihnen dafür die Knaben Lirum (Elena Vuong), Larum (Kim Käpper) und Löffelstiel (Franziska Geisler) zur Seite, die sie dabei unterstützen, durch Sümpfe und über gefährliche Abgründe zu balancieren. Das alles erlebt man mit, zittert mit den Fünfen und lacht über ihre lustigen Dialoge, die sie so gut sprechen, dass man sie sogar bis in die letzten Reihen hören kann. Die drei Knaben ergänzen dabei ihre Sätze und gewinnen aber auch ein Eigenleben durch eigene Sprechweisen und Artikulationen.
Den Palast von Zarastro bilden ebenfalls die erwähnten grünen Stelen, die, einmal um sich selbst gewendet, nun mit ihrer gelben Seite den Sonnentempel des
Herrschers des Lichts darstellen. Bis die fünf Helden ins Allerheiligste vordringen können, werden sie aber von den rabiaten Palastwachen und ihrem Anführer Monostatos (den hier auch der eine Kopf des Ungeheuers Yunus Özdemir sehr bestimmend und gemein gibt – eine doppelte Doppelrolle sozusagen) aufgehalten. Diese Truppe wird gespielt von Ayah Zekour, Moaz Abdelrahman und Enes Ovan und es jagen sich die Pointen und witzigen Dialoge, die sie eher als Maul- und weniger als schlagkräftige Helden kennzeichnen.
Eine interessante Wendung wird in der Figur des Sonnenherrschers Zarastro deutlich, nicht er ist der Böse, der das arme Töchterchen entführt hat, sondern die dunkle Herrscherin, die Nacht auch über das Reich des Lichts bringen will.
Nun ja, gerettet werden schließlich alle, auch mit Hilfe der titelgebenden Zauberflöte. Papageno aber nur mit Hilfe seiner Papagena, die ganz präsent von Narin Rashid gespielt wird. Hätte sie nicht, klug und gewitzt, für das zaudernde Plappermaul Papageno bei dem gerechten Zarastro ein Wort eingelegt, wäre dieses Pärchen wohl nicht zusammen gekommen.
So aber können die beiden jetzt gemeinsam bunte Töne und klingende Farben in die beiden Reiche der Nacht und des Tages bringen. Regenbogenfarben wie sie ihre schönen Kostüme aufweisen.
Eine kluge und lustige, bunte und wilde Aufführung, die einmal mehr zeigen konnte, zu was Kinder in der Lage sind, wenn man ihrer eigenen Präsenz eine Bühne bietet!

Soiree: MFG

Mit freundlichen Grüßen
Liebevoll dekoriert ist das Foyer der Aula: Der helle Glanz der Lichterketten, die sich in dekorativen Flaschen kringeln, leitet die kleine exklusive Zuhörerschar in die Aula. Um den Flügel herum stehen im Halbrund die Stühle. Es wirkt intim und erwartungsfroh lauscht die bunt gemischte Schar den Eingangsworten von Frau Grabarz, die nun schon zum zweiten Mal mit Schülerinnen und Schülern und auch einigen Kollegen eine Soiree auf die Beine gestellt hat. „MFG“, wer sich gefragt hat, warum gerade diese Buchstaben, dem konnte auch Frau Grabarz nicht wirklich helfen: „Mitfahrgelegenheit“? „Mit freundlichen Grüßen“? „Eigentlich ist es ein Rahmen, in dem wir schöne Musik und Literatur hören: Von Mozart gibt es unglaublich viele schöne Stücke – und Grieg liebe ich, auch Goethe hat so viel geschrieben... Und dazwischen passt das F, mit freundlichen Grüßen, warum nicht?“

Klassische und weniger klassische Klänge
Freundliche warme Grüße waren es wahrhaftig, die uns die Künstler schickten und alle Komponisten und Dichter hatten einen der erwähnten Anfangsbuchstaben im Namen, fast... Merve aus der 6d spielte zart und dem Thema des Klavierstücks angemessen: „Die Feder“ aus dem Film „Forrest Gump“ und am Ende durfte „Freude schöner Götterfunken“ von Beethoven nicht fehlen, dargeboten vom „Extra“chor, einem der Chorensembles, die Frau Grabarz an der KTS ins Leben gerufen hatte. Ansonsten aber bekamen wir Werke von Mozart zu hören, ein Menuett mit Querflöte und Klavier von Chiara aus der 7d oder den ersten Satz aus der Violinsonate in A-Dur, sehr versiert von den beiden Rummenhöller-Schwestern Katharina (Klavier) und Elisabeth (Geige) dargeboten, die fast jedes Event an der KTS mit ihren musikalischen Darstellungskünsten bereichern. Ein anderes Schwesternpaar, Annika und Nina Theis, die so an der KTS noch nicht zusammen aufgetreten waren, hatten sich etwas ganz anderes Überraschendes vorgenommen: Sie spielten „Nothing else matters“ von Metallica, einer Heavy Metal Band – umkomponiert für Harfe (Nina) und Cello (Annika). Da bekamen die einst kreischenden Klänge plötzlich etwas ganz Lyrisches.
Typischer, aber nicht minder schön, waren die Gesangsdarbietungen von Maurin aus der Q1, er sang zwei Lieder aus dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert. Er verlieh den romantischen Liedern eine feine ruhige Stimme, die bis in die Höhen klar und ausdrucksvoll war.

Aber es gab auch verstörende Töne, für die Herr Thönnessen zuständig war, der uns in seiner Vorrede schon gewarnt hatte, dass wir nun einen Text hören würden, den man in der Schule so wohl eher nicht zu Ohren bekommen würde. Der Titel „Kaputt“ von Curzio Malaparte beschönigt auch nichts, denn er handelt vom Winterkrieg 1939 zwischen Finnland und der Sowjetunion. Malaparte entwirft ein faszinierend erschreckendes Bild, als er die Flucht von Tausend Pferden vor dem Feuersturm beschreibt, die sich in einem See zusammendrängen. Sie können nicht weiter, da dessen Ufer jäh ins Tiefe abfällt. So sind sie eingekesselt, vor ihnen der See, hinter ihnen die Feuerwand und die Nacht bricht herein. Mit ihr kommt der berüchtigte Nordwind „und mit einem Ton brechenden Glases gefriert der See wie eine gekrümmte Eiswelle, die im Leeren hängt“. Am nächsten Morgen steht der See wie eine Marmorplatte, „auf die 1000 Pferdeköpfe aufgestellt sind, die Köpfe dem Ufer zugewandt“.

Aber Herr Thönessen hatte auch noch andere Texte herausgesucht, die Max Paulic aus der Q2 kongenial übersetzte. So erzählt das Gedicht „Einkaufsblues“ von Christian Maintz, wie die typische Frage an der Fleischtheke bei Edeka „Was darf's denn sein?“ sich für das lyrische Ich endlich zur Liebeserklärung an die aparte Verkäuferin richten wird: „Du, nur du allein!“

Dann war erstmal Pause – und wie es guter Soiree-Brauch (jetzt schon zum zweiten Mal...) ist, trugen auch die kleinen Leckereien M, F und G im Namen: „Frische Früchtchen“, „Gurke trifft Gouda“ „Mozartkugeln“ - und „Mumm“-Sekt durften nicht fehlen.
Und im zweiten Teil des Abends wandelten sich die kulinarischen Genüsse aufs Schönste wieder in reinen Ohrenschmaus, von dem ich besonders Griegs „Zug der Zwerge“ erwähnen möchte, den Katharina Rummenhöller noch einmal äußerst virtuos und gewitzt am Klavier vorspielte.
Wieder einmal ein wunderbarer Abend, von dem man beglückt nach Hause geht und sich freut, wie viele Talente unsere alte Kaiserin-Theophanu unter ihrem Königsmantel birgt...

Studienkompass an der KTS

Bereits zum fünften Mal in Folge wurde am 14. September 2017 die feierliche Aufnahmefeier der diesjährigen „Studienkompass“-Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgerichtet. 21 Schülerinnen und Schüler von Mönchengladbach bis Kürten und von Leverkusen bis Bonn waren an der KTS zu Gast, um sich in einem ersten Seminar kennenzulernen und anschließend in einer feierlichen Zeremonie ihre Urkunden zu erhalten. Besonders freuen wir uns darüber, dass die KTS mit Beyza Gökce, Dilara Isik, Joline Matuschek und Sina Thürwächter die größte Gruppe aller vertretenen Schulen aus dem gesamten Rheinland stellt. Für die musikalischen Höhepunkte war schon zum dritten Mal Neila Dindic verantwortlich, die 2016 ihr Abitur an der KTS gemacht hat und den „Studienkompass“ vor einem Jahr mit Erfolg absolviert hat.

Das Stipendienprogramm „Studienkompass“ der deutschen Wirtschaft berät Kinder von Nichtakademikern bei ihrer Studien- und Berufswahl, da diese deutlich seltener studieren als diejenigen, deren Eltern selbst studiert haben. In einem dreijährigen Programm lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Potenziale kennen und finden durch die engagierte Hilfe vieler freiwilliger Tutoren einen passenden Studiengang und -ort oder die richtige nicht-universitäre Laufbahn.


Die Schülerinnen und Schüler, die sich beworben und eine Auswahlprüfung bestanden haben, werden von der Stufe 11 bis ein Jahr nach dem Abitur durch den „Studienkompass“ begleitet. Dafür müssen sie etliche Wochenenden und Abende opfern, aber die Erfahrung zeigt, dass die Absolventen des „Studienkompass“ zu 90 % ein Studium wählen, mit dem sie sehr zufrieden sind.

Alle Festredner betonten die wertvollen Erfahrungen und Anregungen, die der „Studienkompass“ bietet, nicht zuletzt durch die Vernetzungen mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, die das Programm und die Teilnehmer begleiten und unterstützen.

Georg Busch, Verantwortlicher an der KTS für den „Studienkompass“

MINT-Tag an der KTS. Kaiserin Theophanu goes Science!

MINT-Projekttag an unserer Schule
Am 12. Februar 2017 war es endlich soweit! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9B nahmen an dem MINT-Projekttag in Kooperation mit dem Institut  für Geoinformatik der Westfälischen Willhelms-Universität in Münster teil.

Dafür kamen Wissenschaftler und Studierende der Universität an die Kaiserin-Theophanu-Schule und stellten den Schülern die SenseBox vor. Die SenseBox ist ein Do-it-yourself-Baukasten für Sensorstationen, mit denen Schüler, aber auch alle anderen Interessierten, Daten zu ihren eigenen Forschungsfragen sammeln können. In der SenseBox findet man einen Mikrocontroller, Kabel, Adapter, Sensoren, ein Mikrophon und noch mehr.



Wir haben zunächst gelernt, mit dem Programm namens Arduino die SenseBox zu programmieren und haben dann mit verschiedenen Sensoren experimentiert. Dabei konnten wir z.B. die Qualität des Wassers im Flebach untersuchen.

Uns persönlich hat der Projekttag sehr gut gefallen, da wir selbstständig arbeiten durften, sehr viel experimentieren konnten und außerdem sehr viel gelernt haben.

Da WDR 5 uns bei unserem Projekttag begleitet hat, könnt ihr hier einen Beitrag darüber in der Wissenschaftssendung Leonardo hören.

Gianluca Münster und Rümeysa Aytekin, 9B

https://soundcloud.com/thomas-bartoschek/17032017-wdr5-leonardo-sensebox-projekttag-an-kaiserin-theophanu-schule-koln

Straight outta Kalk - Das Video zur Performance

Schuldebatte an der KTS - das heißt: Sich mit Feuer und Flamme ins Wortgefecht stürzen

Auf die Plätze, fertig? Debattieren! So hieß es am Freitag, dem 10.02.2017, für eine kleine Gruppe von Schülern an der KTS. Wir alle hatten uns für die Schuldebatte qualifiziert und waren von unseren Klassen auserwählt, uns ins Schul-Wortgefecht zu stürzen. Das einzige, was die anderen von dem spannenden Wettkampf mitbekamen, war das spektakuläre Finale, das in der Aula abgehalten wurde. Doch wie sah der Tag aus der Sicht eines Debattanten aus?
Der Tag der Teilnehmer begann genauso früh wie immer. Treffen war um 8:15 Uhr in Raum P003. Doch alle trafen sicherheitshalber etwas früher ein. Die Aufregung war deutlich zu spüren. Nach einer kurzen Anweisung und der Zuteilung der Rollen setzten sich die Kandidaten mit ihren Teampartnern zusammen und bereiteten das erste Thema vor: "Soll die Wehrpflicht für Männer und Frauen in Deutschland wieder eingeführt werden?" Dafür hatten wir eine gute halbe Stunde Zeit. Wir stellten einander die besten Argumente vor und gleichzeitig versuchten wir Gegenargumente zu finden, um sie dann außer Kraft zu setzen. Wir versuchten, dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten.
9:00 Uhr: Die erste Qualifikationsdebatte. Hier waren die Debattanten besonders aufgeregt, doch nach der Eröffnungsrede machte es sogar Spaß! Es wurde heiß diskutiert und argumentiert. Wir waren aufgewacht und merkten, wie toll es ist, wenn man Gehör findet und die Argumente ernst genommen werden.
Nach der ersten Debatte mussten wir gleich die nächste Debatte vorbereiten: "Sollen Bundesligavereine für die Polizeieinsätze in Fußballspielen selbst aufkommen müssen?" Aber jetzt hatten wir Blut geleckt. Jeder stürzte sich in seine Notizen und versuchte, das Beste daraus zu machen. Trotzdem lief alles entspannt und freundschaftlich ab.
11:00 Uhr: Die zweite Qualifikationsdebatte. Die Aufregung stieg von Minute zu Minute. Diesmal waren es Debatten auf höherem Niveau. Das war das Ergebnis aus einer guten Vorbereitung und Siegeswille, doch kaum hatten die zweiten Debatten angefangen, da waren sie schon zu Ende. So kam es mir jedenfalls vor.
Nach den Debatten wurden die Finalisten bekannt gegeben: Die Schülerinnen und Schüler, die in den Qualifikationen die meisten Punkte erzielt hatten, Miriam (9b), Marlen (9a), Markus und Madeleine (beide 9d) hatten das Rennen gemacht. Sie hatten bis 12:45 Uhr Zeit sich vorzubereiten. Ich gehörte leider nicht mehr zu dem Kreis, aber dafür konnten wir uns ausruhen.
Das Finale war spannend: Die Aula war rappelvoll und es waren neben den 9.-Klässlern sogar Schüler aus der 8. Klasse gekommen und auch einige aus der EF und der Q1. Die vier Finalisten saßen auf der Bühne und man konnte sehen und hören, was sie drauf hatten. Diesmal ging es um die Frage: “Sollen Schüler über die Lerninhalte des kommenden Schuljahres mitentscheiden dürfen?” Sie wollten alle einen Platz in der Regionalmeisterschaft und waren bereit, alles dafür zu geben.
Sie hatten sich gut vorbereitet – aber ganz ausgeglichen war es nicht: Wahrscheinlich hatten die Pro-Debattanten auch leichteres Spiel. Wer will schon nicht mitentscheiden dürfen, was in der Schule passiert... Zudem hatten Miriam und Marlen auch eine gute Maßnahme ausgeklügelt, wie die Mitsprachemöglichkeit geregelt werden sollte, so dass die Schülerinnen und Schüler nicht alles entscheiden sollten, sondern jeweils nur über ein Halbjahresthema. So war es für die Kontradebattanten Markus und Madeleine nicht ganz leicht, Kontra - Argumente zu finden und die Maßnahme zu kippen.
Nach der Debatte standen die Siegerinnen bald fest: Miriam und Marlen werden als Debattanten ins Regionalfinale ziehen, das schon am 21. Februar 2017 in Bonn stattfinden wird und Madeleine wird als ihre Stellvertreterin mitfahren. Die Jury, die aus den Schülern ??? und der Lehrerin Frau Klewer bestand, begründete sehr gut und detailliert, warum sie die drei ins weitere Rennen schicken wollen und gaben ihnen noch wichtige Tipps mit auf den Weg.
Nach der Finaldebatte wurden die Teilnehmer und Sieger geehrt und sie bekamen eine Urkunde. Es wurde noch ein Foto geschossen und alle gingen glücklich nach Hause.
Die Teilnahme an der Debatte war eine sehr schöne Erfahrung, die uns sehr gefordert hat, aber auch viel Spaß gemacht hat. Es ist anfangs etwas schwer sich zurecht zu finden und zu debattieren, doch nach und nach ergreift einen die Lust und man ist mit Feuer und Flamme dabei. Außerdem hatte man einen Tag lang schulfrei und konnte sich ausschließlich auf den Wettbewerb konzentrieren. Die Teilnahme an der Schuldebatte ist nur zu empfehlen!
Yanni Pazmino Morales, 9b

Jugend debattiert: Unsere Schülerinnen Marlen Kuck und Miriam Najim sind ins Regionalfinale gekommen!

Die Finalisten

Am 21. Februar 2017 ging es für unsere Schulsiegerinnen Marlen Kuck (9a) und Miriam Najim (9b)  zum Jugend-debattiert-Regionalwettbewerb in die Gesamtschule nach Niederkassel. Außerdem waren noch Hannah Süsterhenn (Q2) und Lukas Draschner (Q1) mit dabei. Hier trafen sich 14 Schulen mit insgesamt 40 Schülerinnen und Schülern aus der Mittel- und Oberstufe. Sie mussten sich in mehreren Wettkampfdebatten Themen stellen, die sie 7 Tage zuvor zugeschickt bekommen hatten. Allerdings wussten sie sie nicht, welche Rolle sie einnehmen würden.
Würden sie als „Pro 1“ die Debatte anführen müssen und mit einer entsprechend klug durchdachten Maßnahme, die zur Durchführung der Entscheidungsfrage ausgeklügelt werden musste, das Niveau der Debatte bestimmen oder als „Kontra 2“ alle Argumente noch einmal kritisch durchleuchten müssen? Auch kannten sie ihre jeweiligen Debattenpartner noch nicht. Und so konnte es schon mal passieren, dass der eigene Partner einen einfach an die Wand redete und nicht zu Wort kommen ließ. „Mein Partner in der ersten Debatte war einfach zu dominant und hat einfach immer weiter geredet“; monierte Miriam. „Darauf sollte man die Schüler aufmerksam machen. Es geht ja auch um Gegenseitigkeit.“ Aber trotz dieser unglücklichen Fügung ließ Miriam sich davon nicht beirren und wurde in einer weiteren Debatte sogar Zweite. „Ich bin aber auch bei so etwas nicht nervös und es hat Spaß gemacht!“
Und dann hatten sich beide, Miriam und Marlen so gut geschlagen, dass sie schließlich sogar ins Finale einzogen. Als zwei von vier Debattierenden unter 20 Schülern! Damit hatten sie den guten Ruf der KTS, die immer wieder vordere Plätze belegt, mehr als gerechtfertigt!
Zwar mussten sich beide dann in der Finaldebatte mit der Frage „Soll man Fleisch aus Massentierhaltung kennzeichnen?“ geschlagen geben, doch Miriam gab auch ehrlich zu, dass der Sieger (übrigens der zu dominante Typ...) auch über ein sehr hohes Sprachniveau verfügte. Allerdings: Es bleibt die Frage, ob das gegenseitige Aufeinandereingehen nicht höher zu werten wäre als das Sich Profilieren auf Kosten anderer Schüler. Marlen und Miriam sind auf jeden Fall stolz auf ihre gute Leistung. Und wir auch! Herzlichen Glückwunsch!

Spielerischer Spracherwerb - France Mobil an der Kaiserin-Theophanu-Schule

KALK - (kg). „Die Begegnung mit einem Franzosen sowie die Freude an der Sprache – diese beiden Dinge sind wichtig“, erklärte Französischlehrerin Gabriel Rech über das France Mobil, das die Kaiserin-Theophanu-Schule besuchte. Lektor Ulysse Labate brachte rund 80 Achtklässlern Wissenswertes über das Land spielerisch näher. Er vermittelte Informationen über Kultur und Bevölkerung, hatte Spiele, französische Musik, Zeitschriften sowie Filme dabei und stieß damit auf großes Interesse bei den Schülern. Das France Mobil hatte bereits vor einigen Jahren rund 100 Sechstklässler der Kaiserin-Theophanu-Schule besucht. Das fahrende Kulturinstitut wurde 2002 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die Renault Deutschland AG stellt die Fahrzeuge zur Verfügung. Das aktuelle Programm wurde im September vergangenen Jahres gestartet. – Quelle: Kölner Wochenspiegel vom 25. Januar 2017, Verfasser: kg

DaCapo exklusiv: Interview mit Oliver Schmitz

Das erste halbe Jahr ist herum: Solange ist Oliver Schmitz jetzt unser neuer Schulleiter. Zeit, Bilanz zu ziehen? Die Schülerredakteure Miriam Najim und Yanni Pazmino nahmen dies eher zum Anlass, Herrn Schmitz in seinem Büro zu besuchen und sich von ihm erzählen zu lassen, was er alles so gemacht hat - und mit uns und der KTS noch vorhat.

Hier geht's zum Interview!

Projekt "Gewaltfrei Lernen"

Die sechsten und achten Klassen haben ein Programm zu "Gewaltfrei lernen" durchlaufen. Unser Lernpartner RTL West hat dieses tolle Programm großzügig unterstützt, wofür wir der Redaktion sehr dankbar sind!

Hier geht's zum Filmbeitrag (www.rtl-west.de - täglich um 18 Uhr auf RTL).