KTS in der Presse zu Coronazeiten

Diese kleine Presseschau zeigt neben unseren eigenen Bemühungen, unseren Schülerinnen und Schülern in diesen unruhigen Zeiten ein adäquates Lernumfeld zu schaffen, auch die Entwicklung bis hin zum Lockdown, der es uns unmöglich machte, unser eigenes Konzept des Hybridunterrichts, das wir erprobt hatten, durchzuführen.

Denn wir hatten es an drei Tagen, vom 23. bis 25. November 2020 an der KTS getestet. Das hybride Lernen, was soviel bedeutet wie: Ein Drittel der Klasse  bzw. des Kurses kommt zur Schule, die anderen zwei Drittel lernen in Distanz von zu Hause aus – und die Lehrkraft koordiniert beides. Es stellte sich heraus, dass wir aber eigentlich vierdimensional planen mussten, denn die schlechten Internetverbindungen in der Schule wollten mitbedacht sein.
Daher zeigt auch in diesem Beitrag des ZDF Heute Journals vom Freitag, dem 11. Dezember 2020, das Eingangsbild unsere Schülerinnen und Schüler, wie sie verzweifelt das Netz suchen – an der Decke oder weit aus dem Fenster gelehnt.

Inzwischen war dann der Lockdown von der Landesregierung bekannt gegeben worden und unser Lernpartner RTL West besuchte uns am Freitag, dem 11. Dezember 2020, um den bevorstehenden Teil-Lockdowns an den Schulen anzukündigen. Denn unsere Konzepte des Hybridlernens sollten nicht beachtet werden, stattdessen konnten die Eltern der unteren Jahrgänge bis zur 7. Klasse ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien. Die oberen Jahrgänge ab der 8. Klasse bis zur Q2 sollten in den Distanzunterricht geschickt werden. In diesem Beitrag äußert sich unser Schulleiter Herr Schmitz kritisch zu dieser seiner Ansicht nach chaotischen Lage, die dadurch entstanden werde.

Dann war der chaotische Teil-Lockdown da: So chaotisch war er natürlich nicht, denn man macht ja alles Unmögliche möglich… Während die arme Q1 und Q2 noch in ihren Klausueren schwitzte, waren alle anderen Jahrgänge zumindest davon befreit und begaben sich, wie oben dargestellt, ins Homeoffice oder machten sich, genauso fröhlich wie sonst, auf an ihre alte KTS. Tatsächlich waren in der 5. Klasse in allen Klassen fast alle anwesend, in der 6. fehlte vielleicht insgesamt ein Viertelm des Jahrgangs  und in der 7. Klasse hatten sich knapp die Hälfte vom Präsenzlernen in die Distanz verabschiedet.

Der Beitrag in der WDR Lokalzeit am Montag, dem 14. Dezember 2020 dokumentierte diese dadurch entstandene Situation. Auch hier konnte sich Herr Schmitz nur kritisch über die unzureichende Digitalisierung äußern, die auch durch Mitarbeiter von Netcologne verursacht werden, die immer wieder neu von unserem Netzspezialisten Herrn Weuffen, eigentlich seines Zeichens Informatiklehrer, eingearbeitet werden müssen.

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Unsere Lokalzeitung, der Kölner StadtAnzeiger kam dann am Dienstag, dem 15. Dezember 2020 und holte sich auch noch ein Statement von Herrn Schmitz. Auch in dem Artikel geht es vor allem um die Unsicherheit der Eltern, ob sie ihre Kinder jetzt zur Schule schicken sollten oder nicht. Außerdem darum, dass “planbare Hybridkonzepte”, die “in festen, nach pädagogischen Kriterien zusammengestellten 6er-Teams” nicht umgesetzt werden konnten durch den planlosen Lockdown der Landesregierung. Schmitz: “Jetzt war all das Makulatur.” Und: “Jetzt hieß es wieder maximales Improvisieren und maximale Belastung – zumal die Oberstufe auch noch vor Ort Klausuren schreiben muss.”

Aber all das heißt ja wohl auch Schule in diesen Zeiten: Das Unmögliche möglich machen…

A.F.