By c ccc Für die Achtklässler war Freitag der 17. April 2026 ein besonderer Tag. Keiner von uns hatte Unterricht. Wir trafen uns entweder mit unserem Französisch-oder Lateinkurs, um nach Liége oder Xanten zu fahren. Unser Lateinkurs machte sich auf den Weg in den Abenteuerpark Xanten, kurz APX. Wir hatten etwa zwei Stunden Busfahrt vor uns. Begleitet wurden wir von unseren Lateinlehrern Frau Fink und Herrn Haiduk.

Etwas früher als gedacht, waren wir dann am APX. Als eine große Gruppe gingen wir einmal quer durch den Park und versammelten uns vor einer nachgebauten Herberge.
Dort teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und bekamen nach einer kleinen Rede von Frau Fink und Herrn Haiduk eine kleine Ralley ausgeteilt. Dann durften wir uns frei im APX bewegen und die Fragen beantworten. Es gab sehr viel zu sehen. Wir gingen als erstes zum Eingang zurück, und von dort aus zu der ausgegrabenen und teilweise nachgebauten Arena, wo früher die Gladiatorenkämpfe stattfanden.

Der APX war früher eine reale Römerstadt, die Colonia Ulpia Trajana, die von Kaiser Trajan so getauft wurde. Das sieht man auch überall dort. Die Gebäude standen früher wirklich dort, wurden aber teilweise rekonstruiert oder ein wenig aufgearbeitet.

Man konnte auf die Zuschauerränge der Arena gehen, wo wir eine alte Inschrift fanden. Auch durch die Gänge unter dem Theater und auf die große Sandfläche konnte man gehen. Die Arena bot Platz für 10.000 Menschen und war an den Wänden zehn Meter hoch. Weiter ging es zu einem alten Katapult und auf die Stadtmauerreste. Sehr interessant war eine römische Herberge, in deren Räume man betreten und sich dort auch wirklich hinlegen oder setzen konnte. Die Herberge war sehr schön, mit Deckenmalereien und sogar einer eigenen kleinen Therme. Gegenüber standen drei Handwerkshäuser. Zwischendrin gab es für alle Kleingruppen, die wollten, einen Zeitpunkt, um das historische Römermuseum am anderen Ende des Parks zu besuchen, wo früher eine riesige öffentliche Thermenanlage war, die ausgegraben worden war. Man konnte sie über Gittergänge über den ehemaligen Becken betreten.

Sonst konnte man im Museum alles sehen, was in Xanten ausgebuddelt worden war und nicht an der ursprünglichen Stelle bleiben durfte. Es war nach Zeiten aufgeteilt, je nach dem, woher was kam. Es gab alles, über Schmuck, Geschirr, Rüstungen bis hin zu einem kompletten Schiffsrest.
Das Museum war sehr spannend, und es gab sehr viel zu entdecken, wir haben längst nicht alles gesehen. Überall im APX waren noch offene Ausgrabungsstätten, wo noch Dinge gefunden werden. Wir als Vierergruppe haben noch den Hafentempel besucht, der noch original war. Für uns war er eines der Highlights. Sonst gab es noch sehr viel mehr zu entdecken. Auch wir haben nicht alles gesehen.

Um 15:45 fuhren wir dann mit dem Bus wieder in Richtung KTS und kamen pünktlich an. Der Tag war sehr interessant und es war spannend zu sehen, wie so eine Römerstadt früher aussah. Jeder, der Latein wählt, kann sich auf einen ganz besonderen Ausflug freuen.
Nilay Sezgin, Madita Hüging 8c

