21:30 Uhr an den Abenteuerhallen Kalk, die Spannung steigt. Langsam trudeln alle Achter ein, voller Vorfreude, aber auch Nervosität mischt sich unter die Gefühle. Doch erstmal heißt es warten, denn die Busse brauchen noch ein bisschen und als sie Endlich ankommen, dauert es erstmal, bis alle Reisetaschen und Koffer verstaut sind. Sobald alle angeschnallt sind, geht es endlich los.
Die Stimmung bleibt während der Nachtfahrt trotz des wenigen Schlafes entspannt und es wird viel geredet und gespielt. Morgens genießen alle die wunderschönen Berge, bevor wir nach langer Zeit schließlich halten und endlich angekommen sind. Doch erstmal müssen die Ski-Sachen und das Gepäck in den Gondeln nach oben auf den Berg gebracht werden. Mit viel Hilfe gelingt dies jedoch schnell und wir können endlich selbst mit den Gondeln nach oben gleiten. Dort erblicken wir auf 2.315 m die Rudolfshütte, unser Hotel für die nächste Woche, doch der Nebel lässt eine komplett klare Sicht nicht zu.

Im Hotel bekommen wir das erste Mal die leckeren Speisen in Buffett-Form serviert. Danach heißt es, Zimmer beziehen. Am Nachmittag startet die erste Ski-Lektion mit der Materialeinleitung und Gewöhnung an Höhe und Schnee. Am Abend fallen alle müde ins Bett.
Die restliche Woche läuft ähnlich ab, morgens leckeres Frühstück im Speiseraum, vormittags und nachmittags jeweils Ski-Training in verschiedenen Gruppen und nach dem Abendessen das abwechslungsreiche Abendprogramm. Einmal startete die Disco, einmal sangen wir zusammen Karaoke. Alles immer mit viel Spaß. Eine Ausnahme war der dritte Ski-Tag, an dem wir nachmittags Skipause hatte und als Klassenteams gegen die Lehrkräfte bei einem Schnee-Skulpturen-Wettbewerb gegeneinander antraten. Obwohl es natürlich einen Gewinner gab, waren alle Skulpturen phantasievoll, die Meereslandschaft, die Schildkröte,

der Kölner Dom, die Gondel & Ente

und natürlich der Oktopus der Lehrkräfte.

Am selben Abend machten wir uns auf die gemeinsame Fackelwanderung, die trotz des Windes ein unvergesslicher Moment war. Denn einen so atemberaubenden Sternenhimmel hatten viele in der Klarheit und Schönheit vorher nicht gesehen.

Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, durften wir frei fahren und mit dem Handy, das man ja auf der Piste sonst nicht dabei hatte, Bilder und Videos machen. Da hatten alle nochmal viel Spaß und wer wollte, konnte noch eine Ausstellung zum Thema Klima, Gletscher und Wetter im Hotel besuchen, bevor es nach dem Abendessen ans Packen ging.

Am letzten Morgen ging es nach dem Frühstück wieder ans Verstauen und Transportieren des Gepäcks. Als schließlich die letzten Skier verpackt und die letzten Schülerinnen und Schüler unten angekommen waren, hieß es warten, denn die Busse waren über Nacht noch unten in Uttendorf und brauchten, bis sie bei uns an der Talstation waren. Als sie schließlich da waren und alle eingestiegen waren, hieß es; „Tschüss ,Rudolfshütte‘!“ und die Fahrt nach Hause begann. Es gab noch eine Essenspause, sonst kamen wir ohne viel Stau nach Köln, wo alle glücklich aber zugleich traurig über das Ende der Fahrt ankamen.
Insgesamt war es eine wunderschöne und großartige Fahrt, bei der alle unvergessliche Erfahrungen erlebten. Ich hoffe, ihr kommenden 8er werdet eure Skifahrt genauso genießen können wie wir!
Paulina Buchholz, 8 d
Abends geht es los. Am Freitag nach den Ferien treffen sich alle Achtklässler vor den AHK, die Stimmung ist nervös und aufgeregt. Alle sind voller Vorfreude, aber auch irgendwie traurig. Wir verabschieden uns von unseren Eltern, als wir in den Bus steigen.
Um kurz nach zehn geht es los. Wir fahren über Nacht bis nach Österreich auf einen Berg. Die Fahrt ist am Anfang laut und alle quatschen aufgeregt. Gegen zwei Uhr wird es ruhiger. Alle schlafen, das ist auch wichtig, weil wir schon am Ankunftstag kurz auf der Piste sein werden und Materialgewöhnung machen werden. Gegen neun sind wir dann da. Jetzt heißt es Ausladen, alles in die Gondeln tragen und dann hochgondeln. Bis auf 2315 Meter hoch in das Berghotel, wo wir für eine Woche bleiben werden. Es gibt ein schnelles Mittagessen und dann dürfen wir unsere Zimmer beziehen. Es schneit, draußen ist schon ziemlich viel Schnee. Am Nachmittag ist direkt der erste Ski Tag. Bei vielem Schnee und recht schlechter Sicht stehen viele zum ersten Mal auf Skiern. Zum Glück bleibt das Wetter nicht die ganze Woche so.

Am nächsten Tag haben wir wie ab jetzt jeden Tag morgens und nachmittags eine Skistunde von etwa 2 Stunden. Alle Ski-Gruppen sind bunt gemischt. Man lernt so viele Mitschüler genauer kennen, die vorher einfach in einer anderen Klasse waren und man so wenig miteinander zu tun hatte.

Abends werden dann nach dem Abendessen oft Spiele gespielt, um sich die Zeit bis zum Abendprogramm zu vertreiben. Besonders Werwolf und verschiedene Kartenspiele sind sehr beliebt. Abends meistens gegen 20:00 Uhr ist im Hotel dann Programm. Einmal kommt ein Sänger, der auch Gitarre spielt, ein anderes Mal ist Karaoke oder Disco. Jeden Abend etwas anderes. Und es sind immer Schüler da. Am dritten Ski Tag ist dann Pause am Nachmittag und wir sind im Schnee draußen. Die Lehrer kündigen an: Schneeskulpturen- Wettbewerb. Die Klassen gegeneinander, auch die Lehrer bilden ein Team.

Alle geben sich Mühe, am Ende stimmen wir ab. Alle Kunstwerke sind richtig gut geworden. Am Ende haben wir eine Schildkröte, den Kölner Dom, eine Meereslandschaft, einen Oktopus,

eine Gondel und eine Ente

ihren Platz auf der Terrasse mit Blick auf schöne Berge und die Ski Piste.

Am Abend ist dann Nachtwanderung. Mit Fackeln. Aber es ist so windig, dass wir eher mit Stöcken laufen als mit Fackeln. Trotzdem ein wunderschönes Erlebnis, besonders der Sternenhimmel in den Bergen ist wirklich beeindruckend. Es ist total klar, aber richtig dunkel.

Viele rutschen den letzten Teil der Piste, wo wir langlaufen, runter. Noch mal ein Treffen, dann ist auch dieser Tag vorbei.
Ganz besonders ist auch der Geburtstag von Frau Reinhardt, direkt auf der Ski Fahrt.

Beim Frühstück bekommt sie von unserer Klasse einen kleinen Kuchen mit Kerze, sie ist ja unsere Klassenleitung. Alle singen für sie.

Es gab noch viele weitere besondere Highlights bei der Ski Fahrt, sei es das Tanzen in der Disco, das gemeinsame Spiel oder einfach Ski fahren oder quatschen im Gemeinschaftsraum.
Ganz besonders der letzte Ski Tag. Vormittags fahren alle noch mal in ihren Gruppen, nachmittags ist dann geordnetes freies Fahren. Wird durften oben oder unten mit Freunden die Piste fahren, ein paar auch die lange Strecke bis zur Mittelstation, aber so frei, wie wir möchten.

Danach haben wir noch die Möglichkeit, die Wetterstation am Berg direkt zu besuchen und dann auch in eine der Ausstellungen zu gehen, zum Thema Gletscher, Klima und Wetter. Es ist ziemlich interessant, auch wenn wir nicht so lange bleiben können.
Am nächsten Tag heißt es dann schon wieder, Abschied von den Bergen nehmen. Morgens fahren wir mit den Gondeln runter und dann mit dem Bus wieder nach Deutschland zurück.

Es war eine tolle Skifahrt und alle hatten Spaß und haben neue und besondere Erfahrungen gemacht. Das Beste aber war, dass wir uns alle besser kennengelernt haben.
Auch für mich war es ein wirklich schönes Erlebnis, und jeder aus den jüngeren Stufen kann sich auf jeden Fall schon auf seine/ihre Ski Fahrt freuen!
Madita Hüging, 8 c

