Besondere Aktivitäten der Japanisch-Grundkurse im 2. Halbjahr des Schuljahres 2024/25
20. Februar 2025
Ausflug in ein Nudelsuppen-Restaurant und ins Japanische Kulturinstitut (JKI) (Q1)
Die erste Exkursion für den Q1-Kurs (und die japanische Austauschschülerin Airi) führte zunächst in den Ramen-ya Takeichi, wo gleich die ersten Japanisch-Floskeln für die Essensbestellung und Weiteres zum Einsatz kommen konnten.
Gut gestärkt ging es weiter zum Japanischen Kulturinstitut (JKI), wo die SuS (wie auch einige AG-Teilnehmer vom Gymnasium Rodenkirchen) auf das Herzlichste begrüßt wurden. Nach einer Selbstvorstellung + Geschenkübergabe wurden die SuS in das Thema „Glück“ eingeführt, konnten an einem Quiz teilnehmen sowie einen „Daruma“ falten und gestalten. Ein Besuch in der umfangreichen Bibliothek rundete den Besuch ab.
Hier einige Stimmen der SuS:
V: Das JKI und seine Bibliothek sind sehr schön für die kulturelle Weiterbildung in Sachen Japan!
A: Die Abteilung für Kunst in der Bibliothek hat mir sehr gut gefallen.
T: Als Erinnerung durfte ich mir ein japanisches Buch mitnehmen, das hat mich sehr gefreut. Ich kann es zwar (noch) nicht lesen, aber es sieht interessant aus.
JKIの皆さん、ありがとうございました!
März 2025
„Die Kirschblüte im Park um die Ecke“
Um die Ankunft des Frühlings „auf japanische Weise“ zu begehen, wurde im März je eine Unterrichtsstunde der EF und der Q 1 im nahegelegenen Park abgehalten und im EF-Kurs praktischerweise ein Text zum Thema „Sakura“ und ihrer Vergänglichkeit gelesen.
März 2025
Die letzten Japanisch-Stunden der Q2
In den letzten Unterrichtsstunden der Q2 gab es verschiedene Aktivitäten. Eine davon: den letzten Aufsatz über eine berühmte Person Deutschlands mit Hilfe von ChatGPT zu schreiben. Insgesamt wurden vier Vorgehensweisen ausprobiert, und es war erstaunlich, welche Ergebnisse erzielt wurden! Dennoch: alle teilnehmenden SuS waren sich einig, dass es nicht nur mehr Spaß macht, Aufsätze aus eigener Kraft zu schreiben, sondern dies auch mehr Sinn ergibt (Stichwort Lerneffekt).
Außerdem hielt Airi, die japanische Austauschschülerin, zum Abschluss ihrer Teilnahme an der Q2-Konversationsstunde einen Vortrag zum Schulleben in Japan. Die Folien waren in deutscher Sprache gehalten, Airi sprach aber auf Japanisch, wie gewohnt langsam und deutlich. Die SuS bedankten sich mit einer Deutschland-Postkarte, auf die sie in japanischer Sprache kleine Grüße in japanischer Sprache hinterlassen hatten.
7. April 2025
Sakura und o-bentō – im Klassenraum (EF)
Nach anfänglichem Zögern, aber gestützt durch Youtube und dem Beispiel von Airi, der japanischen Austauschschülerin, traute sich der EF-Kurs letztlich doch, das traditionelle Lied „Sakura, sakura“ sogar mit Spaß zu singen.
Gleich im Anschluss gab es für einige aus dem Kurs ein Revival des Projekts „o-bentō“ (jap. Lunchbox) während der Projektwoche 2022! Der Clou war eine Form, um aus Reis einen Hasen zu gestalten, was einen schönen, zufälligen Bezug zu Ostern darstellte.
Ab April 2025
Kunst-Austausch-Projekt mit Kyoto
Nach einer Anfrage eines Vertreters der Stadt Köln ging es Schlag auf Schlag: noch vor den Osterferien wurden die Bilder aus Kyoto zur KTS gebracht, danach hingen Felix Wender (Lehrer für Kunst) und Heike Trumpa (Lehrerin für Japanisch) sie auf der Empore des Eingangsbereichs der KTS auf:
Der Hintergrund:
Im März 2024 hat die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker Kyoto besucht und im Nachhinein die hier ausgestellten Bilder und Kalligrafien zugeschickt bekommen.
Diese wurde gemalt/geschrieben von Kindern und Jugendlichen aus Kyoto im Alter von 5 bis 18 Jahren. Als Geste der Verbundenheit zwischen den beiden Städten war geplant, dass bis zu den Sommerferien sowohl eine 5. Klasse als auch ein EF-Kurs an der KTS auf diese Bilder „antworten“. Die deutschen Bilder sollen dann Anfang Oktober im Kyocera Museum of Art in Kyoto ausgestellt werden.
Eine schöne Gelegenheit, auch ohne Sprachkenntnisse miteinander in Austausch zu treten und Grüße aus der Heimat in ein anderes Land zu schicken!
Unterstützend gewirkt hat übrigens die japanische Austauschschülerin an der KTS, Airi Tobiyama, die die Übersetzung der „Etiketten“ der Bilder übernommen hat.
Juni 2024
Mündlichen Prüfungen (EF, Q 1)
Durch die relativ kleine Gruppe konnte die mündliche Prüfung in der EF gut bewältigt werden und alle SuS waren zufrieden mit ihrem Ergebnis. In der Q1 gab es einige Hindernisse, aber letztlich hielten die SuS einen Power Point-Vortrag zu einer japanischen Insel und schlugen sich tapfer im Interview.
26. Juni 2025
Abschied von „Airi-san“
In der letzten gemeinsamen Japanischstunde der EF hielt Airi eine anschauliche Power-Point-Präsentation (in deutscher Sprache!) über das japanische Schulleben und ihre Präfektur Fukui. Der Vortrag kam bei den SuS sehr gut an. Die Q1 hatte ihn bereits zwei Tage zuvor gehört.
Dann lernten alle (u. a. von Airi), wie man Sushi selber rollt. „Interessehalber“ kamen auch einige andere EF-SuS des Wegs, wodurch die Stimmung im Raum weiter stieg.
Zum Abschluss überreichten dann der EF- und auch der Q 1-Kurs Airi eine Deutschland-Flagge, verziert mit den eigenen Unterschriften (dt./jap.). Airi revanchierte sich mit japanischen Süßigkeiten wie Fruchtgummi oder Schokoladen-Zigaretten (!).
Da ein Großteil des Kurses Japanisch leider abgewählt hatte, hieß es beim Abschied in viele Richtungen
さようなら!
26. Juni & 01. Juli 2025
Video-Dreh für die japanische Oberschule in Nara
Die letzten beiden Q1-Stunden waren reserviert für das Drehen. Am ersten Termin stellten die SuS einander vor und unterhielten sich „plain“ über ihre Schulwege und Wohnungen/Häuser. Eigentlich war geplant gewesen, letztere beim zweiten Termin „in echt“ vorzustellen, aber wegen der großen Hitze wurde die Idee verworfen. Stattdessen brachten die SuS Fotos mit, die auf dem I-Pad gezeigt wurden und zu denen die jeweils anderen SuS Fragen stellten. So entstand ein eher „unauffälliges“ Video, das aber mit viel sprachlichem Input und inhaltlicher Aussagekraft punktet.
9. Juli 2025
Finissage der „Japanisch-Deutschen Bilderausstellung“ (Kunst-Austausch-Projekt mit Kyoto)
Am Präsentationstag der Projektwoche trafen einige „Offizielle“ an der KTS ein, um die Werke zu würdigen, die zum Teil schon länger im Eingangsbereich hingen: ein Vertreter der Stadt Köln (Amt der Oberbürgermeisterin, Büro für Europa und Internationales, zuständig für die Städtepartnerschaft Köln-Kyoto), zwei Vertreterinnen des Japanischen Kulturinstituts sowie zwei Vertreterinnen und ein Vertreter der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft Köln. Ebenso anwesend waren der Schulleiter der KTS, Herr Ruddat, sowie die Japanisch-Lehrerin an der KTS, Heike Trumpa, und ein EF-Schüler, der die deutsche Bilder-Charge mit drei interessanten Fotos von der Hohenzollernbrücke bereichert hat.
Alle würdigten die japanischen Werke, die seit Mai der Empore hingen, sowie die „Comic-Rollen“ der 5c und 5 d (die auf diese Weise ihre „Super-Buddies“ als Helfer im Alltag nach Kyoto schicken möchten) und die EF-Werke zum Thema Landschaften, die das Verhältnis von Mensch und Natur ähnlich wie in der Romantik widerspiegeln.
Insgesamt also ein interessantes Konvolut, das der Vertreter der Stadt Köln gegen Ende mitgenommen hat. Die deutschen Werke werden Anfang Oktober im Kyocera Museum of Art in Kyoto ausgestellt werden.
An die Finissage schloss sich eine kleine Führung durch die Schule und die Besichtigung des Japanisch-Klassenraums G 006 an.
Vielen Dank für das Interesse!















