Foto: Kaiserin-Theophanu-Schule

Lehrertheater: Ein Seemann geht von Bord

Nach der emotional aufrührenden Verabschiedung unseres lieben alten Kollegen Stefan Seemann am Vormittag hatte unser Theatermann Georg Busch am 3. Februar 2017 wieder einmal zum Lehrertheater gerufen und Herrn Seemanns Abschied als Motto für den gesamten Abend genommen. So fanden viele Szenen aus dem Seefahrerleben mit reichlich Seemannsgarn versehen, Gehör, aber auch im weiteren Sinne Szenen aus dem Eheleben (nicht nur der Seemänner… Frau Seemann war 2012 aus unserem Kollegium verabschiedet worden). Unter der Ägide und der witzig-frechen Moderation von Georg Busch hatten sich die Kolleginnen und Kollegen voller Lust auf Kabarettstückchen von Tegtmeyer, Loriot und Mrozek – und Käptn Blaubär gestürzt.
Szenen aus dem Eheleben waren dann z.B. die Darbietung des Adolf Tegtmeyer, den Georg Busch gekonnt im Ruhrpott-Slang über seinen ihm selbst nicht zu entschuldigenden Mord an seiner Schwiegermutter vor Gericht salbadern ließ. So waren der Messermord und die anschließende Zerstückelung im Keller „nur ein aiinziges Missvaständnis“. Eine „Untat, die ich duach maine Aabait duach ain schönes Leben wieda gradebügeln möchte“...
Oder diverse Loriot-Sketche, die das Eheleben so schön wie niemand sonst auf die Schippe nehmen. Wer kennt nicht das herrliche Endlosstückchen unter dem Thema: „Was machst du gerade? Nichts! Was – nichts. Du kannst doch nicht nichts machen...“, das Matthias Lenz und Marion Müller auf enervierende Weise gaben oder eine andere unzufriedene Ehefrau (hier: Nora Heinzerling), die mit der Wahl ihres Kleides und der Resonanz ihres Ehemanns (Steffen Luft) darauf nicht zufrieden ist.
Einen Höhepunkt des Abends stellte aber die Groteske von Slawomir Mrozek dar: Drei Schiffbrüchige, gespielt vom Namensgeber des Abends, Stefan Seemann, und außerdem unseren Referendaren Max Hoffmann und Christina Simon, ließen sich auf einer Ein-Quadratmeter-Holzbühne (das Floß der Schiffbrüchigen), darüber aus, wer sich „freiwillig“ als letzte Speise für die anderen anbietet. Nach Wahlreden wider den besten Kandidaten („Familienidylle, die man nicht zerstören sollte“, „nicht mich – habe diverse Bakterien“, „bin der beste Koch – esse selber nichts“) kristallisierte sich schließlich die groteske Situation der tatsächlich freiwilligen Selbstopferung, um als guter Mensch zu sterben, der an andere gedacht habe, heraus. Obwohl der nunmehr wunderbar sächselnde Max Hoffmann beim Tischdecken in Erwartung auf den Schmaus doch noch die vermisste Suppe findet, die ja das Leben des Opfers retten könnte, wollen nun weder der andere schiffbrüchige Seemann noch das sich ins vermeintlich Unvermeidbare schickende Opfer aufgeben und von ihrer Route ins grause Schicksal abweichen.
Zusammengebunden wurde der Abend von dem Shantychor, die in geringelten Kutten ganz schön notensicher Herrn Hoffmanns Gitarre (auch hier unerhört stilsicher) folgten. Ein anderer Running-Gag waren die kölschen Star-Wars-Fighter Darth Vader und der Imperator, gegeben von Matthias Kreßner und Benjamin Stolz, deren „Todesstern“ die riesige Baustelle vor unseren Schultoren war. Sobald die bekannte Melodie erklang und der Nebel aufwallte, setzte besonders in der männlichen Zuschauerschaft ab 11 ein beglücktes Raunen ein.
Nach der Pause stürzte sich Jan Spölgen am Banjo mit Unterstützung von Georg Haiduk am Schlagzeug und Thomas Zabel an der Gitarre in die traurig-schöne Moritat des Seemanns, der seine Mutter grausam rächt. Im Refrain peitschte Julia Schwinns kristallheller Sopran, mit dem sie der sterbenden Mutter eine eindrückliche Stimme gab, dem Seemann ein: „Find ihn, bind ihn, stell ihn an den Pfahl, brich seine Finger zu Stücken...“ Und so wird deren untreuer Liebhaber schließlich mit der grausigen Wahrheit im Bauch eines Walfischs konfrontiert.
Ein rundum gelungener Abend, den auch das bunt zusammengesetzte Publikum in der brechend vollen Aula, darunter viele ehemalige Theaterschüler, begeisterte.
Eine Weisheit der alten Seefahrernation der Wikinger muss man uns hier nicht zweimal sagen: „Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten.“

Anja Frederichs

Schuldebatte an der KTS - das heißt: Sich mit Feuer und Flamme ins Wortgefecht stürzen

Auf die Plätze, fertig? Debattieren! So hieß es am Freitag, dem 10.02.2017, für eine kleine Gruppe von Schülern an der KTS. Wir alle hatten uns für die Schuldebatte qualifiziert und waren von unseren Klassen auserwählt, uns ins Schul-Wortgefecht zu stürzen. Das einzige, was die anderen von dem spannenden Wettkampf mitbekamen, war das spektakuläre Finale, das in der Aula abgehalten wurde. Doch wie sah der Tag aus der Sicht eines Debattanten aus?
Der Tag der Teilnehmer begann genauso früh wie immer. Treffen war um 8:15 Uhr in Raum P003. Doch alle trafen sicherheitshalber etwas früher ein. Die Aufregung war deutlich zu spüren. Nach einer kurzen Anweisung und der Zuteilung der Rollen setzten sich die Kandidaten mit ihren Teampartnern zusammen und bereiteten das erste Thema vor: "Soll die Wehrpflicht für Männer und Frauen in Deutschland wieder eingeführt werden?" Dafür hatten wir eine gute halbe Stunde Zeit. Wir stellten einander die besten Argumente vor und gleichzeitig versuchten wir Gegenargumente zu finden, um sie dann außer Kraft zu setzen. Wir versuchten, dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten.
9:00 Uhr: Die erste Qualifikationsdebatte. Hier waren die Debattanten besonders aufgeregt, doch nach der Eröffnungsrede machte es sogar Spaß! Es wurde heiß diskutiert und argumentiert. Wir waren aufgewacht und merkten, wie toll es ist, wenn man Gehör findet und die Argumente ernst genommen werden.
Nach der ersten Debatte mussten wir gleich die nächste Debatte vorbereiten: "Sollen Bundesligavereine für die Polizeieinsätze in Fußballspielen selbst aufkommen müssen?" Aber jetzt hatten wir Blut geleckt. Jeder stürzte sich in seine Notizen und versuchte, das Beste daraus zu machen. Trotzdem lief alles entspannt und freundschaftlich ab.
11:00 Uhr: Die zweite Qualifikationsdebatte. Die Aufregung stieg von Minute zu Minute. Diesmal waren es Debatten auf höherem Niveau. Das war das Ergebnis aus einer guten Vorbereitung und Siegeswille, doch kaum hatten die zweiten Debatten angefangen, da waren sie schon zu Ende. So kam es mir jedenfalls vor.
Nach den Debatten wurden die Finalisten bekannt gegeben: Die Schülerinnen und Schüler, die in den Qualifikationen die meisten Punkte erzielt hatten, Miriam (9b), Marlen (9a), Markus und Madeleine (beide 9d) hatten das Rennen gemacht. Sie hatten bis 12:45 Uhr Zeit sich vorzubereiten. Ich gehörte leider nicht mehr zu dem Kreis, aber dafür konnten wir uns ausruhen.
Das Finale war spannend: Die Aula war rappelvoll und es waren neben den 9.-Klässlern sogar Schüler aus der 8. Klasse gekommen und auch einige aus der EF und der Q1. Die vier Finalisten saßen auf der Bühne und man konnte sehen und hören, was sie drauf hatten. Diesmal ging es um die Frage: “Sollen Schüler über die Lerninhalte des kommenden Schuljahres mitentscheiden dürfen?” Sie wollten alle einen Platz in der Regionalmeisterschaft und waren bereit, alles dafür zu geben.
Sie hatten sich gut vorbereitet – aber ganz ausgeglichen war es nicht: Wahrscheinlich hatten die Pro-Debattanten auch leichteres Spiel. Wer will schon nicht mitentscheiden dürfen, was in der Schule passiert... Zudem hatten Miriam und Marlen auch eine gute Maßnahme ausgeklügelt, wie die Mitsprachemöglichkeit geregelt werden sollte, so dass die Schülerinnen und Schüler nicht alles entscheiden sollten, sondern jeweils nur über ein Halbjahresthema. So war es für die Kontradebattanten Markus und Madeleine nicht ganz leicht, Kontra - Argumente zu finden und die Maßnahme zu kippen.
Nach der Debatte standen die Siegerinnen bald fest: Miriam und Marlen werden als Debattanten ins Regionalfinale ziehen, das schon am 21. Februar 2017 in Bonn stattfinden wird und Madeleine wird als ihre Stellvertreterin mitfahren. Die Jury, die aus den Schülern ??? und der Lehrerin Frau Klewer bestand, begründete sehr gut und detailliert, warum sie die drei ins weitere Rennen schicken wollen und gaben ihnen noch wichtige Tipps mit auf den Weg.
Nach der Finaldebatte wurden die Teilnehmer und Sieger geehrt und sie bekamen eine Urkunde. Es wurde noch ein Foto geschossen und alle gingen glücklich nach Hause.
Die Teilnahme an der Debatte war eine sehr schöne Erfahrung, die uns sehr gefordert hat, aber auch viel Spaß gemacht hat. Es ist anfangs etwas schwer sich zurecht zu finden und zu debattieren, doch nach und nach ergreift einen die Lust und man ist mit Feuer und Flamme dabei. Außerdem hatte man einen Tag lang schulfrei und konnte sich ausschließlich auf den Wettbewerb konzentrieren. Die Teilnahme an der Schuldebatte ist nur zu empfehlen!
Yanni Pazmino Morales, 9b

Jugend debattiert: Unsere Schülerinnen Marlen Kuck und Miriam Najim sind ins Regionalfinale gekommen!

Die Finalisten

Am 21. Februar 2017 ging es für unsere Schulsiegerinnen Marlen Kuck (9a) und Miriam Najim (9b)  zum Jugend-debattiert-Regionalwettbewerb in die Gesamtschule nach Niederkassel. Außerdem waren noch Hannah Süsterhenn (Q2) und Lukas Draschner (Q1) mit dabei. Hier trafen sich 14 Schulen mit insgesamt 40 Schülerinnen und Schülern aus der Mittel- und Oberstufe. Sie mussten sich in mehreren Wettkampfdebatten Themen stellen, die sie 7 Tage zuvor zugeschickt bekommen hatten. Allerdings wussten sie sie nicht, welche Rolle sie einnehmen würden.
Würden sie als „Pro 1“ die Debatte anführen müssen und mit einer entsprechend klug durchdachten Maßnahme, die zur Durchführung der Entscheidungsfrage ausgeklügelt werden musste, das Niveau der Debatte bestimmen oder als „Kontra 2“ alle Argumente noch einmal kritisch durchleuchten müssen? Auch kannten sie ihre jeweiligen Debattenpartner noch nicht. Und so konnte es schon mal passieren, dass der eigene Partner einen einfach an die Wand redete und nicht zu Wort kommen ließ. „Mein Partner in der ersten Debatte war einfach zu dominant und hat einfach immer weiter geredet“; monierte Miriam. „Darauf sollte man die Schüler aufmerksam machen. Es geht ja auch um Gegenseitigkeit.“ Aber trotz dieser unglücklichen Fügung ließ Miriam sich davon nicht beirren und wurde in einer weiteren Debatte sogar Zweite. „Ich bin aber auch bei so etwas nicht nervös und es hat Spaß gemacht!“
Und dann hatten sich beide, Miriam und Marlen so gut geschlagen, dass sie schließlich sogar ins Finale einzogen. Als zwei von vier Debattierenden unter 20 Schülern! Damit hatten sie den guten Ruf der KTS, die immer wieder vordere Plätze belegt, mehr als gerechtfertigt!
Zwar mussten sich beide dann in der Finaldebatte mit der Frage „Soll man Fleisch aus Massentierhaltung kennzeichnen?“ geschlagen geben, doch Miriam gab auch ehrlich zu, dass der Sieger (übrigens der zu dominante Typ...) auch über ein sehr hohes Sprachniveau verfügte. Allerdings: Es bleibt die Frage, ob das gegenseitige Aufeinandereingehen nicht höher zu werten wäre als das Sich Profilieren auf Kosten anderer Schüler. Marlen und Miriam sind auf jeden Fall stolz auf ihre gute Leistung. Und wir auch! Herzlichen Glückwunsch!

Spielerischer Spracherwerb - France Mobil an der Kaiserin-Theophanu-Schule

KALK - (kg). „Die Begegnung mit einem Franzosen sowie die Freude an der Sprache – diese beiden Dinge sind wichtig“, erklärte Französischlehrerin Gabriel Rech über das France Mobil, das die Kaiserin-Theophanu-Schule besuchte. Lektor Ulysse Labate brachte rund 80 Achtklässlern Wissenswertes über das Land spielerisch näher. Er vermittelte Informationen über Kultur und Bevölkerung, hatte Spiele, französische Musik, Zeitschriften sowie Filme dabei und stieß damit auf großes Interesse bei den Schülern. Das France Mobil hatte bereits vor einigen Jahren rund 100 Sechstklässler der Kaiserin-Theophanu-Schule besucht. Das fahrende Kulturinstitut wurde 2002 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die Renault Deutschland AG stellt die Fahrzeuge zur Verfügung. Das aktuelle Programm wurde im September vergangenen Jahres gestartet. – Quelle: Kölner Wochenspiegel vom 25. Januar 2017, Verfasser: kg

Advent an der KTS

Wir laden Sie herzlich zum Advent an der Kaiserin-Theophanu-Schule am 3.Dezember ab 15:00 Uhr ein.

Einladung

Tag der offenen Tür

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der zukünftigen 5. Klassen!

Wir möchten Sie/euch ganz herzlich zu unserem „Tag der offenen Tür“ am 12.11.2016 einladen.

An diesem Samstag können Sie/könnt ihr ab 9.00 Uhr unsere Schule kennenlernen und Unterricht in den 5. Klassen erleben. Es besteht außerdem die Möglichkeit, bei Kaffe und Kuchen mit Elternvertretern und Lehrerinnen und Lehrern der KTS ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihren und euren Besuch!

Die KTS

Sponsorenlauf 2016

SPONSORENLAUF AM 24.09.16

„JA, WIR LAUFEN WIEDER!!“ Ein Erlebnis der besonderen Art!! 

Hier geht's zum Artikel von Wolfgang Brückner!

Sommerabschlusskonzert 2016

“Sound of silence”. Wer hätte gedacht, dass es diese drei Worte schaffen, 15 Schüler in blanke Angst und Panik zu versetzen? Bei diesem Folterinstrument handelt es sich um ein Stück von Paul Simon, das Frau Grabarz am Anfang dieses Schuljahres dem ersten Vokalpraktischen Kurs der KTS vorlegte. “Vokalpraxis” ist das neueste Experiment unserer Schule ... - Hannah Süsterhenn berichtet.

Musik als Sprache

Unsere Projektwoche "KTS bewegt sich" hat ihren turbulenten und mitreißenden Höhepunkt am Präsentationstag gefunden. Das Projekt "Musik machen mit Flüchtlingen", in dem Oberstufenschüler mit unseren Bewohnern der Sporthalle eine gemeinsame Sprache gefunden haben, war RTL-West den folgenden Beitrag wert.

Hier geht's zum Filmbeitrag (www.rtl-west.de - täglich um 18 Uhr auf RTL).

Exkursion nach Garzweiler

Die Erdkundekurse der EF machten einen Ausflug zum Braunkohletagebau nach Garzweiler. Über den überwältigenden Eindruck verfasste Cem Aksoy diesen Bericht.

DaCapo exklusiv: Interview mit Oliver Schmitz

Das erste halbe Jahr ist herum: Solange ist Oliver Schmitz jetzt unser neuer Schulleiter. Zeit, Bilanz zu ziehen? Die Schülerredakteure Miriam Najim und Yanni Pazmino nahmen dies eher zum Anlass, Herrn Schmitz in seinem Büro zu besuchen und sich von ihm erzählen zu lassen, was er alles so gemacht hat - und mit uns und der KTS noch vorhat.

Hier geht's zum Interview!

Rezension zu "Sleepy Hollow" (15./16.6.2016)

Ein bizarr geformter Baum reckt seine kahlen Äste dramatisch in den
Bühnenhimmel, durch die Scheinwerfer werden die krassen Schatten auf den runden
bleichen Mond geworfen: Schaurige Musik – so fängt das diesjährige Stück unserer
"kleinen" Theater-AG an. "Sleepy Hollow" heißt es...

*** Hier geht's zum kompletten Bericht...! ***

Rezension zu "Wer erschoss Noah Duprais?"

Am 8. und am 9. Juni 2016 spielte das "TheoTheater" die Kriminalkomödie
"Wer erschoss Noah Duprais?" von Hannes Mager. Dilara Isik, die eine der
Hauptrollen spielte, beschreibt hier in ihrem Bericht, wie sie die
Probenarbeiten erlebte.

*** Hier geht's zum kompletten Bericht...! ***

Erste KTS [Sch]-Soirée macht Lust auf mehr!

Am 20. Mai 2016 versammelte sich ein exklusiver Kreis von Musik- und Literaturliebhabern und lauschte ergriffen den musikalischen und literarischen Darbietungen von höchst talentierten Schülerinnen und Schülern aus den verschiedensten Jahrgangsstufen. Auch einige Lehrer und natürlich Frau Grabarz, die Initiatorin des Abends kamen musikalisch und literarisch zu Wort. Geboten wurden Werke von Komponisten und Dichtern, deren Namen mit dem Laut "sch" begannen, also nicht nur wunderbare Lieder von Franz Schubert oder Klavierstücke von Robert Schumann, sondern auch Nocturnes von Frédéric Chopin. Diese Soirée ist hoffentlich der Beginn einer endlosen Folge von herausragenden klassischen Abenden. Das jedenfalls hat der KTS gerade noch gefehlt!


In Kürze genießen Sie an dieser Stelle auch die Stimmen unserer SchülerInnen sowie eindrucksvolle Impressionen der Soirée, bis dann!

GIRLS’ & BOYS’-DAY 2016

Am 28.04.2016 findet der Girl's bzw. Boy's - Day für Mädchen und Jungen statt, der ab diesem Jahr die zweite Berufsfelderkundung in den Klassen 8darstellt. An diesem Tag erhalten Schülerinnen und Schüler einen Einblick in "typisch männliche" bzw. "typisch weibliche" Studiengänge, Ausbildungen bzw. Berufsfelder.

Eltern finden hier den Elternbrief, falls sie ihn noch nicht über ihre Kinder erhalten haben.

Welttag des Buches

Am 23. April 2016 ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Und unsere fünften Klassen feiern mit! Die 5 a, 5b, 5c und 5d wandern mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Brieden, Frau Heindorff und Frau Schwinn zu "unserer" Kalker Buchhandlung, deren Inhaberin Frau Jablonska sehr eng und vertrauensvoll mit uns zusammen arbeitet. Dort wird ihnen jeweils ein Buch geschenkt! Rund um diesen Tag erhalten über 800.000 Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“.

In diesem Jahr erscheint das Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ bereits zum 20. Mal. Zusätzlich zum Volltext wird Annette Langens Titel „Im Bann des Tornados“ durch einen eigenständigen, mehr als 30-seitigen Bilder-Teil in einer Art Comicversion erweitert. Das Buch ist damit auch für Integrations- und Willkommens-Klassen geeignet. Ziel ist es, insbesondere nicht-deutschsprachigen Kindern einen Einstieg in die Welt der Literatur zu ermöglichen und somit einen Beitrag zur Inklusion zu leisten. 

Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne zur Leseförderung. Mit dem Welttagsbuch soll den Kindern der 4. und 5. Klassen bundesweit die Freude am Lesen vermittelt werden.

Jugend debattiert - Hannah Süsterhenn gewinnt Regionalwettbewerb!

Hannah Süsterhenn, unsere Schülerin aus der Q1 (11. Jahrgangsstufe), hat am 2. März 2016 den Regionalwettbewerb bei "Jugend debattiert" gewonnen! Herzlichen Glückwunsch! Hier beschreibt sie, wie sie quasi aus heiterem Himmel plötzlich auf der Bühne stand - und dann auch noch den ersten Preis davon getragen hat:

Jugend debattiert oder:

Wie ich mal, aus Versehen, an einem Wettbewerb teilgenommen habe.

Wenn man an einem Wettbewerb teilnehmen möchte, dann meldet man sich dafür an. Oder man qualifiziert sich durch besondere Leistungen oder nimmt an irgendwelchen Vorrunden teil. Manchmal, ganz selten, kann es aber auch passieren, dass man auf einmal, plötzlich, wie aus dem Nichts erfährt, dass man längst für einen Wettbewerb angemeldet ist. So erging es Sina Sachse (Q1) und mir, als wir erfuhren, dass wir für „Jugend debattiert” angemeldet worden waren.

„Jugend debattiert” ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, sich nach Regeln zu streiten. Eine Streitfrage, vier Debattanten, zwei Pro, zwei Contra. Die Debatte folgt strengen Regeln und Strukturen und die Jury rechnet Punkte für jeden einzelnen Debattanten. Der Wettbewerb findet auf zwei Ebenen statt: SI (Klasse 8-10) und SII (Klasse 10-13). Die KTS nimmt seit Jahren mit großem Erfolg teil.

In der neunten Klasse gibt es die Unterrichtseinheit zum Debattieren, die Klassenbesten kommen ins Schulfinale. Von da an gibt es drei weitere Stufen: das Regionalfinale, das NRW-Finale und dann treffen die besten Debattanten aus ganz Deutschland aufeinander. Nur die jeweils besten Zwei kommen eine Runde weiter.

Normalerweise schickt die KTS nur Schüler in den SI-Wettbewerb. Nachdem Sina und ich diesen in der neunten Klasse, sie sehr - ich weniger, erfolgreich bestritten hatten, haben wir an einer Juroren- Schulung teilgenommen und sollten beim Schul- und Regionalfinale jurieren. Doch Herr Lenz, unser Schulkoordinator für „Jugend debattiert”, hatte da ganz andere Pläne im Sinn und meldete uns ohne unser Wissen für den SII-Wettbewerb an.

Am 2. März 2016 standen wir also zu fünft im Forum der Werner-von-Siemens-Schule, Köln. Die zwei Schulfinalistinnen Annika und Nathalie aus der SI mit ihrer Ersatzfrau Melek, Sina und ich. Überall Menschen, Lehrer, Debattanten aller Altersklassen, Organisatoren und Juroren. Netterweise auch einige bekannte Gesichter von der Juroren- Schulung. Und wir mittendrin. Dann ging es los.

Zuerst muss man zwei Qualifikations-Debatten halten, in denen man Punkte sammelt, um ins Finale zu kommen. Thema und Position sind vorgegeben, zur Vorbereitung bekommt man zehn Tage. Und spätestens als die Glocke bimmelte, war alles wieder wie damals in der neunten Klasse. Sich an feste Strukturen zu halten, jedes Wort und seine Wirkung abwägen, eventuell einen Standpunkt vertreten, den man selbst nicht teilt und das ganze Durcheinander drumherum machen ziemlich kaputt. Darum war Sina und mir klar: Bis hierher und nicht weiter!

Nathalie aus der SI hatte sich für das SI- Finale qualifiziert und als es dann um die Finalisten des SII- Finale ging, fielen wir fast von den Stühlen, denn Sina und ich hatten uns tatsächlich beide qualifiziert!

Also noch einmal an den Tisch. Noch einmal vorstellen. Noch einmal die Begrüßung des Jury-Vorstands und dann die Frage: „Sollen regionale Dialekte in der Schule unterrichtet werden?”

Nach der Debatte hieß es warten. Immer wieder warten, bis die Jury ihre eigene kleine Debatte geführt und endlich alle Punkte zusammengezählt hatte. Und dann das Ergebnis: Sina auf dem dritten Platz und ich hatte es irgendwie geschafft zu gewinnen...

Im April darf ich an einem Rhetorik-Seminar teilnehmen und dann geht es zu den NRW-Entscheiden nach Oberhausen. Und diesmal, weiß ich sogar davon. 

Hannah Süsterhenn, Q 1

Projekt "Gewaltfrei Lernen"

Die sechsten und achten Klassen haben ein Programm zu "Gewaltfrei lernen" durchlaufen. Unser Lernpartner RTL West hat dieses tolle Programm großzügig unterstützt, wofür wir der Redaktion sehr dankbar sind!

Hier geht's zum Filmbeitrag (www.rtl-west.de - täglich um 18 Uhr auf RTL).

Die KTS läuft - erfolgreiche Teilnahme am Kölner Schulmarathon 2015

Wie schon in den letzten beiden Jahren haben auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der KTS am Rhein-Energie-Marathon als Schulstaffel teilgenommen.
Peng!!! Am Sonntag, dem 04.10.2015, um 10 Uhr hallte der Startschuss für die Topläufer des Kölnmarathon, dicht gefolgt von den Schulstaffeln. Die Schülerinnen und Schüler konnten also wie jedes Jahr einigen der besten Marathonläufer der Welt ganz nah sein. In diesem Jahr gingen 2 Staffeln der KTS mit insgesamt 13 Läuferinnen und Läufern an den Start und schafften es unter ca. 2500 Schulstaffeln in ihren jeweiligen Wertungsklassen beachtliche Ergebnisse zu erzielen.

Lasse Völlmecker, Paulina Lotz, Justus Dröge, Ediz Yüzger, Taha Sirajeddin Moujtahid Adnan Tahali und Jonas Härtel haben in einer Zeit von 4 Stunden und 16 Minuten den 182. Platz belegt und Nassim Qriqra, Lilli Raskob, Oliver Helfenbein, Jil Achcenich, Stelle Meyer und Anna Raskob haben in 4 Stunden und 10 Minuten den 172. Platz belegt.

Wir gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich und freuen uns schon auf eine Teilnahme im nächsten Jahr.

Die Projektwoche war ein großartiger Erfolg...!

Am Mittwoch, dem 24. Juni, fand unsere Projektwoche ihren Abschluss mit der zweistündigen Präsentation. Um 16.oo Uhr brach der Himmel auf – und endlich vergoldeten Sonnenstrahlen die bunten Stände, die die Schüler auf dem Schulhof aufgebaut hatten. Fünf Tage lang hatten uns weder strömender Regen noch Sturmböen davon abhalten können, die Klassen hinter uns zu lassen und entweder „Raus aus der Schule“ zur Schatzsuche auf dem Bauernhof oder einer Stadtrallye in die Südstadt abzutauchen, wie Herr Winterfeldt, Frau Schnurr und Frau Triemer es mit ihrer Projektgruppe an allen Projekttagen gemacht hatten. Ebenso wie die Fahrradfahrer, Skater, Kletterer und StandUp-Paddler, die sich beim Projekt „Rock'n Roll“ austoben konnten, kamen sie zwar immer wieder pudelnass, aber glücklich zurück an die Schule. Andere waren „Auf Geheimnisvollen Wegen“ in den römischen Untergrund abgetaucht oder hatten mit Herrn Haiduk und Frau Gilmour andere verborgene Orte in Köln erkundet.
Aber auch in der Schule konnte man nass werden: Die Gärtner stürzten sich mit Herrn Seemann unerschrocken in den Matsch rund um den Oberstufenpavillon, rodeten unter Einsatz aller Körperkräfte die Bodendecker heraus und bepflanzten den freigewordenen Platz mit bunt leuchtenden Blumen. Seitdem trägt der „Gartentrakt“ seinen Namen endlich zu Recht, ebenso wie der „Pausenhof“ der Oberstufenschüler, der bisher eine schwarze Asphaltfläche war. In der Projektgruppe „Gartentrakt gestalten“ waren vor allem Oberstufenschüler und solche, die es im nächsten Jahr werden. Sie strichen Betonwürfel bunt an und schraubten robuste Bretter darauf: Ein Sitzplatz für die Großen.
Man kann gar nicht alle Projekte aufzählen; es waren 44 an der Zahl, in denen sich die Schüler von der 5. bis zur 11. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Leitern auf die Reise machten – und entweder sich selbst oder etwas bewegten.
Die weiteste Reise machten mit Sicherheit Frau Azurin und Herr Busch: Sie hatten einen Austausch mit einer Schule in Kalisz in Polen organisiert. Die fünftägige Reise führte die Schüler an so unterschiedliche Orte wie ein Salzbergwerk, in die wunderschöne alte Stadt Krakau – und nach Auschwitz. Ein aufrüttelndes Erlebnis, das die Schüler nachher auf dem Präsentationstag eindrucksvoll darstellten. Die polnischen Schüler werden ihren Gegenbesuch bald nach den Herbstferien starten und bestimmt ebenfalls viele Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Auf eine richtig weite Reise werden sich einige Schüler erst im Herbst mit Frau Heindorff und Frau Heinzerling machen: in die USA nach Utah, der Mormonenhauptstadt. Diese spezielle Glaubensrichtung lernten die Schüler vorab kennen und nutzten die Projektwoche, sich auf ihre große Reise gut vorzubereiten.
In Köln lernten andere die bunte Welt der Mode kennen beim Projekt „Französische Mode“ und wurden in die Kultur Japans eingeführt, sie fuhren Einrad mit der großartigen Frau Halbe, einer Mutter, die sich immer wieder ehrenamtlich einsetzt, damit die Schüler etwas von der Welt kennen lernen. Unsere Referendar/innen kochten mit einer riesigen Gruppe von Schülern jeden Tag Drei-Gänge-Menüs und ließen herrlichste Essensdüfte durch die Schulgänge ziehen. Gebaut, gebastelt und genäht wurde auch – und das alles konnte man sich am Präsentationstag von 17 - 19 Uhr anschauen: „D.I.Y“ stand für „Do it yourself“ - und dabei entstanden Taschen, T-Shirts und Schmuck; der Name des Projekts „Es wird bunt“ war Programm: selbstgenähte Handytaschen und gebatikte T-Shirts werden wir jetzt wahrscheinlich häufiger auf dem Schulhof sehen. Diese Projekte und etliche andere mehr wie z.B. der Songwriter-Workshop, die Tennis-AG oder die Einführung in Standardtänze wurden höchst engagiert und einfühlsam von Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe geleitet. Dass Schüler in dieser Woche Projekte leiteten, war eines der großen Highlights dieser Woche und wir werden diese tolle Zusammenarbeit in den nächsten Projektwochen noch intensivieren! Um alle Schülerprojekte aufzuzählen, seien hier noch der „Spielemarathon“ erwähnt, außerdem „Mangazeichnen“, „Türkisch Tanzen“, „Fußball“ (gemeinsam mit Herrn Rosenthal) und „Yoga“.
Frau Kellermann faltete mit Schülern Papierdrachen und etliches mehr, so dass jetzt hoffentlich mehr ins Bewusstsein gedrungen ist, dass man mit Papier mehr machen kann als nur Spickzettel und Briefchen zu schreiben... Papierflieger, die man ja auch sehr schön falten kann, wurden bei Herrn Dr. Franck nicht hergestellt, dafür aber der ultimative Indoor-Segler – ein Leichtflugzeug, das speziell für Klassenzimmer kreiert wurde. In diesem Projekt saßen still und in ihr Tun versunken Jungs, von denen einige sonst eher zu Ruhe ermahnt werden müssen, und bauten mit höchster Konzentration das Flugzeug aus Pergamentpapier auf leichtem Holzgerüst.
Entdecken konnte man am Präsentationstag ungeahnte Talente, die in der Aula, auf dem Sportplatz oder in Klassenräumen auftraten: In „Unplugged“ wurden coole jazzige Rhythmen ohne Verstärker und mit den verschiedensten Instrumenten gespielt; in „Zauberei und Musik“ zeigten die Kinder verblüffender Zaubertricks mit Bällen und Stiften zu den mit Boomwackers (bunten Soundstangen) selbst erzeugten berühmten Klängen des Harry-Potter-Soundtracks. Und in der Aula begann der Starreigen mit einer in eine kleine Girlsstory gebetteten Tanzgeschichte: Dem großartigen Resultat der Projektgruppe „Let's Dance!“
Ende! Es gibt noch etliches mehr zu erzählen, doch dann würde dieser Text noch weit in die Ferien hineinreichen. Wer mehr wissen will, dem sei die Projektwochen-Extra-Zeitung der „Da Capo“ empfohlen, in der alle Projekte von kleinen und großen Schülern als Reportagen beschrieben wurden.
Fazit: Projektwochen sind zwar anstrengend, bis sie endlich angelaufen sind, aber dann – die reinste Wonne, weil kleine und große Menschen mit Freude aufeinandertreffen und unmögliche Sachen wahr machen! A. Frederichs

TheoTheater präsentierte Shakespeares "Sämtliche Werke leicht gekürzt"

Congratulations! Das Cambridge Certificate geht in die nächste Runde!

Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und dem Erhalt des Cambridge Certificate:

  • Roza Alis
  • Victoria Weber
  • Lukas Wolski
  • Emine Nur Tuncer
  • Madita Hintzen
  • Paulina Sophie Lotz
  • Ellen Junklewitz
  • Laura Hochhold
  • Lena Osbelt
  • Lutz Kleinganz

ohrenauf!- schulworkshop

Eine Kooperation des Gürzenich-Orchesters Köln, der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Kaiserin-Theophanu-Schule

Sich einem Werk der klassischen Musik zu nähern und seine Gefühle und Gedanken dazu auszudrücken, ist gar nicht so einfach. In einem Schulworkshop setzen sich Schülerinnen und Schüler des Q1 Musik Grundkurses auf kreative Weise mit dem Programm des 11. Sinfoniekonzertes des Gürzenich-Orchesters auseinander und erarbeiten eine Konzerteinführung sowie Beiträge für das Programmheft nach ihrem eigenen Stil. Dabei werden sie von drei Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln begleitet. In den vergangenen Wochen haben die drei Studenten Nico, Sven und Jonas mit viel Spaß und Elan mit dem Musik-GK unterschiedliche Zugänge zu Prokofjews Sinfonia Concertante (ein Werk für Orchester und Solo-Cello) erprobt und nun schon mögliche Beiträge für das Programmheft zusammengestellt.

Zum Abschluss des Workshops besuchen die Schüler nicht nur die Generalprobe für das 11. Sinfoniekonzert, sondern werden auch vor den drei Aufführungen dem interessierten Publikum eine Einführung für den ersten Teil des Konzertprogramms geben.

Wir freuen uns über jeden, der die Schüler am Konzertabend bei der Einführung durch seine Anwesenheit unterstützen möchte. Da dafür aber eine Konzertkarte notwendig ist, melden Sie sich / ihr euch euch bitte rechtzeitig bei Frau Grabarz.

Kölner Philharmonie Sinfoniekonzert
11 Prokofjew Sinfonia Concertante
Sibelius Sinfonie Nr. 2
Termine: So, 07. Juni, 11 Uhr Mo, 08. Juni, 20 Uhr Di, 09. Juni, 20 Uhr

„Tor, Tor, Tor!“ - Die KTS sagt Danke!

Die KTS und die zur KTS gehörenden Ganztagsbetreuung der JugZ (Jugendzentren Köln gGmbH) freuen sich riesig über einen neuen Kickertisch „Fireball“. Dank geht hier v.a. an das Deutsche Kinderhilfswerk, durch dessen Unterstützung die Anschaffung möglich wurde. Der Kickertisch wird seitdem ausgiebig genutzt, neben dem alltäglichen Training im Einzel- und Doppelspiel bietet die JugZ nun auch regelmäßig schulinterne Turniere im Rahmen der Ganztagsbetreuung an.
Der Wunsch, einen Kickertisch anzuschaffen, stammt übrigens von den Schülerinnen und Schülern selbst. Im Rahmen des Projekt „Freizeit in der Schule – ein Raum für uns alle!“, das seit Schuljahresbeginn mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes umgesetzt wird, gingen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen der Frage nach, was sich auf dem Schulhof, an den Freizeiträumen des Ganztages sowie am und im Schulgebäude verändern müsste, um den Lebensraum Schule noch attraktiver zu machen. Während die jüngeren Klassen zum Motto „Meine Traumschule“ phantasievolle Unterwasserschulen, Schulhöfe mit Swimmingpool, Schulgebäude mit Rutschen, Aufzügen und Tunneln malten, gingen es interessierte Schüler und Schülerinnen der Oberstufe pragmatischer an. Hier wurden konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung der Flure gemacht. So wünschten sich die Schüler und Schülerinnen beispielweise Fotos von (Abschluss-)klassen, vom Lehrerkollegium, vom Hausmeister, oder vom Mensateam. Gleichzeitig sollte die Schule bunter werden, indem Skulpturen oder Kunstarbeiten der Schülerschaft ausgestellt werden. Auf großen Anklang stieß die Idee nach amerikanischem Vorbild kreativer Motivationssprüche an den Treppenstufen. Zur Orientierung im Gebäude wurden eigens gestaltete Wegleitsysteme vermisst. Die Anbringung des Schulnamens in großen Lettern am Gebäude sollte Identität schaffen. Für die attraktivere Gestaltung der Aufenthaltsräume wünschten sich die Oberstufenschüler und Oberstufenschülerinnen beispielsweise gemütliche Sitzsäcke zum „Chillen“ sowie den oben erwähnten Kickertisch.
In einem Treffen der Lehrerin und Ganztagskoordinatorin Manuela Gocke, der Schulleiterin Monika Lindberg und den am Projekt beteiligten Schülern und Schülerinnen wurden die Ergebnisse präsentiert, diskutiert und ausgewertet. Abschließend wurde hier beispielsweise der Vorschlag der Schüler und Schülerinnen aufgegriffen, die Linien und Markierungen für Basketballkörbe und Torwände auf dem Schulhof zu erneuern.
Zukünftig möchten wir gerne weiterhin die Ideen der Kinder und Jugendlichen aufgreifen und im Zusammenwirken zwischen KTS und JugZ Ganztagsbetreuung umsetzen. Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle noch einmal an das Deutsche Kinderhilfswerk, das uns bei der Realisierung des Projektes durch die Finanzierung des „Fireball“ großzügig unterstützt hat.

Andrea Hering, Koordinatorin JugZ Ganztagsangebote an der KTS

Balladen als Hörspiel: Ein Schülerprojekt der Klasse 7c

Wir haben im Deutschunterricht das Thema ,,Balladen" behandelt und zum Abschluss dieser Themenreihe sollten wir ein Hörspiel zu einer Ballade unserer Wahl gestalten. Wir fanden uns dazu in Gruppen von mindestens zwei Personen zusammen und unser Deutschlehrer Herr Dr. Jakubanis gab uns verschiedene Arbeitsblätter, auf denen Tipps zum Hörspiel standen. Außerdem nannte er uns die Adressen von Internetseiten, die kostenlos und legal Geräusche zur Verfügung stellen. Mithilfe von kleinen Computerprogrammen und einer schriftlichen Anleitung konnten wir so hinzulernen, wie Tondateien zusammengeschnitten und Hörspiele produziert werden.

Während einer Deutschstunde konnten wir dann unsere Hörspiele einüben. Auch durften die Balladen von uns nach eigenen Vorstellungen angepasst werden. Beim Schneiden der Stücke mussten wir die Geräusche, die wir zuvor ausgesucht haben, am Computer einfügen. Im Unterricht haben wir abschließend alle Projekte gemeinsam angehört und kritisch bewertet.

Auch Sie können sich hier die Ergebnisse unserer Klasse anhören:

Die KTS besucht den Landtag!

Wie verläuft eine Plenardebatte? Welchen Alltag erlebt eigentlich ein Landtagsabgeordneter und wie geht es mit G8 weiter? Diese und weitere Fragen konnten die drei Grundkurse der Einführungsphase in der letzten Woche im Düsseldorfer Landtag diskutieren.

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Stephan Gatter (SPD) und Thorsten Schick (CDU) erlebten die Schüler/innen eine Plenardebatte und erhielten während des ganztägigen Besuchsprogramms Einblick in die Wahlkreis- und Ausschussarbeiten. In einer über einstündigen Diskussion wurde den Politikern dann aber auch „auf den Zahn gefühlt" und kontrovers diskutiert: Die starke Belastung durch G8 wurde ebenso moniert, wie der schlechte Zustand der Kölner Infrastruktur. Ein vielfältiges Themenspektrum, das auch für die Abgeordneten von großer Bedeutung ist: „So bekommen wir direktes Feedback von denjenigen, die vor Ort von Entscheidungen betroffen sind", so Thorsten Schick (CDU). Sein Kollege Gatter (SPD) zeigte sich zudem hoch erfreut von der Diskursfreude der KTS Schüler/innen und schlug auch gleich vor, öfters miteinander ins Gespräch zu kommen. „Bei soviel Gesprächsstoff freue ich mich schon auf die nächste Besuche", so der Kalker Landtagsabgeordnete.

SoWi EF (Hörske, Jakubanis, Rudel)