Foto: Kaiserin-Theophanu-Schule

Herr Jagoda, der Paparazzi der Kaiserin-Theophanu-Schule

An den meisten Schulen sind Hausmeister dazu da, dafür zu sorgen, dass die Schule immer funktionsbereit ist. Und das macht unser Herr Jagoda auch. Aber darüber hinaus kümmert er sich außerdem noch darum, was aus unserer neuen Schule wird. Er hät nämlich unsere Baustelle seit Monaten dokumentiert. Und so ist er zu seinem neuen Zweitjob gekommen: Herr Jagoda, der Paparazzi der Kaiserin-Theophanu-Schule! Bühne frei!

Der Bau geht weiter

Baustelle Januar 2017

Liebe Eltern! Liebe Schülerinnen und Schüler!
Vor einigen Tagen erschienen im "Express" und dann auch noch am 22. Dezember 2016 im "Kölner Stadtanzeiger" zwei Artikel, in denen beschrieben wird, dass die Bauarbeiten auf "unserer" Baustelle, wo demnächst unsere neuen Schulgebäude errichtet werden sollen, wegen Verunreinigungen durch Drogenabhängige gestoppt werden sollen.
Daher informieren wir Sie und euch auf diesem Wege über den Stand der Bauarbeiten. Diese werden, wie vorgesehen, im Januar 2017 mit dem Aushub durch das Tiefbauunternehmen "Glasmacher & Söhne" fortgesetzt.
Zuvor waren, nach den Ausschreibungen für die Gewerke, das Gelände gerodet und planiert worden, damit die Baustraße für die schweren Baufahrzeuge angelegt werden konnte. Damit ist die Frist für den Beginn der Bauarbeiten, 4. Quartal 2016, von Seiten der Stadt eingehalten worden.

A. Frederichs

Bauarbeiten an der "neuen" KTS

Am 10. Januar 2017 wurde unsere Baugrube vermessen. Ein deutlicher Hinweis, dass jetzt mit den Bauarbeiten begonnen wird.

Schon in den Weihnachtsferien wurde die Baustelle durch einen neuen Bauzaun gesichert und es haben Gespräche der Drogenberatung Köln stattgefunden, so dass die Drogenabhängigen unsere Baustelle künftig meiden werden.
Ab der nächsten Woche (16. Januar) wird das Baugelände weiter für die anstehenden Bauarbeiten vorbereitet, die letzten Bäume werden gerodet und das Gelände planiert. Dies geschieht, damit die Baustraße über die Abenteuerhalle Kalk geführt werden kann. Denn es besteht die Befürchtung, dass die denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikhallen in der Neuerburgstraße den Erschütterungen der schweren Baufahrzeuge nicht würden standhalten können. Parallel dazu wird die Baustelle stichprobenartig auf Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg untersucht.
Die eigentlichen Tiefbauarbeiten, also der Aushub für die Keller etc., werden Anfang Februar beginnen.

A. Frederichs

Bauarbeiten an der "neuen" KTS 3

Lange haben wir nichts mehr von unserer Baustelle berichtet. Aber es tut sich etwas! Jeden Tag rumpeln schwere Baufahrzeuge auf der Baustelle hin und her und es werden Erdmassen bewegt. Leider ist das zunächst das wichtigste, was passiert, denn es hat sich gezeigt, dass es einige Bombenfunde aus dem 2. Weltkrieg gegeben hat. Zum Glück bestand für uns keine Gefahr, doch verzögerten sich die Weiterarbeiten dadurch, weil der gesamte Erdaushub „durchgesiebt“ werden musste, damit die Bauarbeiter nicht durch weitere verirrte Bomben in Lebensgefahr geraten konnten. Dieses zog sich über mehrere Wochen hin und wir konnten beobachten, wie mehrere Bagger in der so entstandenen Kraterlandschaft mit ordentlichem Geklapper und Gerüttel riesige Erdberge durchschüttelten.

Dieses Procedere ist inzwischen abgeschlossen, aber jetzt haben wir eine andere interessante Installation: Erdhügelchen, aus denen Rohre schauen. Was wie ein wissenschaftliches Geoexperiment oder eine Mondexpedition aussieht, ist in Wahrheit Teil 2 der Bombendurchsuchung. Durch die Rohre werden Plastikrohre ins Erdreich geführt, durch die Sondierungskameras geleitet werden, die das Erdreich noch einmal von innen durchleuchten und hoffentlich jeden noch so kleinsten Bomben- oder Granatsplitter aufspüren. Erst wenn das geschehen ist, kann endlich mit dem eigentlichen Bau begonnen werden. Nach den Sommerferien an dieser Stelle mehr.